Freya

Die ersten 11 Wochen mit unserem Welpen

Vor etwas mehr als zwei Monaten hat Freya unser Leben bereichert. Die Entscheidung für einen zweiten Hund war wohlüberlegt, aber dennoch war die erste Zeit nicht immer einfach. Ich möchte euch in diesem Beitrag ehrlich an meinen Erfahrungen teilhaben lassen – an den Höhen, aber auch an den Herausforderungen.

 

Der Wunsch nach einem zweiten Hund

Mit Skadi war der Alltag eingespielt, fast schon „langweilig“. Sie war überall problemlos mit dabei, sehr sozial und freundlich zu anderen Hunden. Welpen fand sie zwar manchmal nervig, aber nie unangenehm. Zuhause empfing sie unsere Bassetfreunde immer herzlich, nur Spielzeug mochte sie nicht gern teilen. Mit drei Jahren war Skadi in einem perfekten Alter, um ein gutes Vorbild für einen Welpen zu sein. Sie war noch fit genug fürs Spielen, aber auch schon gesetzt genug, um Ruhe und Stabilität zu vermitteln. Es sollte also wieder ein Leonberger werden – und nach erfolgreicher Züchtersuche war es so weit: Freya wurde geboren.

 

Der Abholtag – erste Annäherungen

Die Anreise war lang, Skadi kam mit. Mein Plan war, dass sich die beiden auf neutralem Boden kennenlernen. Skadi war zunächst zurückhalten und skeptisch, doch im Auto dann wirklich wenig begeistert – sie knurrte sogar, als ich mich mit Freya zu ihr auf die Rückbank setzte. Die ersten Kilometer waren anstrengend: Skadi hechelte und sabberte vor Stress, sodass ich mich mit Freya nach vorne setzen musste. Die Fahrt zog sich, da Freya alle 30 Minuten eine Pause brauchte – Hunger, Durst, Pipi. Erst gegen 22 Uhr kamen wir Zuhause an, und als erstes Geschenk hinterließ Freya ein Häufchen mitten im Wohnzimmer. Danach konnten wir zumindest beruhigt schlafen gehen.

Die erste Nacht verlief ruhig. Freya schlief im Schlafzimmer neben meiner Bettseite, Skadi zog sich in ihre gewohnte Ecke auf der anderen Bettseite zurück. Um 5 Uhr musste die Kleine raus – ein neuer Tagesrhythmus begann.

 

Die Spaziergänge – mit Extragefährt

Unser erster richtiger Morgenspaziergang mit Freya war mit dem Bollerwagen – Ziel: die Bassets. Dort wurde sie direkt herzlich ins „Rudel“ aufgenommen. Das „Ersatzfrauchen“, Frauchen der Bassets, hat mir Skadi abgenommen, damit ich mich voll auf Freya konzentrieren konnte. Die kleine Maus saß im Bollerwagen und hat sich alles neugierig angeschaut – war ja auch spannend genug!

Den Bollerwagen haben wir insgesamt sechs Wochen lang genutzt. Skadi ist Bewegung gewohnt und wollte auch weiterhin ihre Strecken laufen, während Freya aufgrund ihres Alters noch nicht so weit gehen konnte und auch nicht wollte. So war sie trotzdem immer mit dabei, konnte sich aber bequem ziehen lassen. Nach ein paar Tagen hatte sie sich daran gewöhnt und hat nicht mehr ständig gefiept. Sie hat sogar gemeldet, wenn sie Pipi musste – dann wurde sie kurz rausgehoben und danach wieder hineingesetzt. In den letzten zwei Wochen wusste sie schon ganz genau, an welchen Stellen sie raus durfte und wann sie wieder in den Wagen sollte. Sie ist dann zumindest schon mit den Vorderpfoten hochgesprungen – der Wille war da!

Kürzere Spaziergänge außerhalb der Morgenrunde haben wir ohne Bollerwagen gemacht, da die Strecken nicht weit waren. Trotzdem haben wir für eine 10-Minuten-Runde mit Freya oft fast 30 Minuten gebraucht. Skadi war dabei unglaublich geduldig und hat brav gewartet, während Freya jeden Grashalm genauestens untersuchen musste.

 

Die ersten Wochen – Anpassung und Eifersucht

Die ersten Wochen mit Freya waren für Skadi eine große Umstellung. Nach über 3,5 Jahren mit Einzelkind-Status musste sie plötzlich nicht nur mich, sondern auch ihr Spielzeug teilen – eine Herausforderung, die sich besonders in den ersten zwei Wochen zu Hause bemerkbar machte. Freya war voller Energie, wollte spielen und kuscheln, doch Skadi zeigte ihr deutlich die Grenzen. Sie knurrte und schnappte ab und zu nach ihr, ohne wirklich grob zu sein, aber dennoch so, dass Freya verstand: „Bis hierhin und nicht weiter.“ Aufgrund des großen Gewichtsunterschieds – Skadi mit 55 kg und Freya anfangs nur 10 kg – musste ich die beiden immer im Auge behalten, um Eskalationen zu vermeiden. Während Freyas Schlafphasen war alles entspannt, aber sobald sie wach war und spielen wollte, war ich ständig als Barriere dazwischen.

Skadi wollte anfangs nicht mit Freya spielen, konnte aber auch nicht einfach ignorieren, dass die Kleine da war. Sie wollte nichts verpassen, also blieb sie trotzdem immer mit im Wohnzimmer. Ich musste daher kreativ werden: Mit einer Hand habe ich Skadi gestreichelt und für ihre Impulskontrolle belohnt, während ich mit der anderen Hand mit Freya gespielt habe. Es war mühsam, aber notwendig – Freya musste geschützt werden, und Skadi musste sich an die neue Situation gewöhnen. Beim Spazierengehen hingegen war alles viel einfacher: Skadi ging vorneweg, und Freya folgte brav mit ihrem natürlichen Folgetrieb.

Auch beim Spielzeug zeigte sich Skadis anfängliche Eifersucht. In den ersten zwei Wochen wollte sie Freya alles wegnehmen. Danach durfte Freya immerhin fast alle Spielsachen haben – mit Ausnahme einiger weniger, die Skadi für sich beanspruchte und die deshalb auf der Couch lagen, wo Freya noch nicht hinaufkam. Nach vier Wochen hatte sich das Verhältnis eingependelt: Freya durfte alles nutzen, und Skadi nahm ihr nur noch spielerisch Dinge weg. Auch Zerrspiele waren anfangs unmöglich, weil Skadi nicht verlieren wollte – mittlerweile darf Freya aber auch mal gewinnen, ohne dass Skadi beleidigt ist.

In der dritten Woche kam schließlich der Wendepunkt: Skadi begann, Freya gelegentlich zum Spielen aufzufordern. Die Kleine stieg natürlich sofort darauf ein, aber ich musste immer ein Auge darauf haben, da Skadi schnell überfordert und dann sehr wild wurde. Deshalb gibt es bis heute die Regel, dass Skadi liegend spielen soll – so fällt ihr Gewicht nicht so stark ins Gewicht. Freya musste sich außerdem daran gewöhnen, dass Skadi gern mit den Pfoten spielt, was anfangs herausfordernd war, da eine Pfote von Skadi schwerer war als Freyas ganzer Kopf. Doch mit der Zeit wurde es immer besser.

Mittlerweile spielen sie mehrfach täglich – zu Hause meist raufend, wobei Freya um Skadi herumspringt und in ihr Fell beißt. Skadi hat dabei eine Engelsgeduld und gibt Freya Raum zum Ausprobieren. Auch beim Spazierengehen dürfen sie zwischendurch spielen. Anfangs nahm Skadi Freya jedes Stöckchen ab, doch inzwischen trägt auch Freya ihr eigenes – oder sie tragen eins gemeinsam. Eifersucht gibt es kaum mehr, stattdessen ein eingespieltes Team.

 

Pipi-Unfälle – eine Herausforderung

Die erste Zeit mit Freya war vor allem in Sachen Stubenreinheit eine echte Geduldsprobe. Tagsüber mussten wir an die 20-mal täglich mit ihr raus. Die ersten beiden Wochen war das Pipi zudem sehr unkontrolliert, sie musste fast ständig pinkeln – bei jeder kleinsten Aufregung, nach dem Schlafen, während des Spielens, während dem Kaustange knabbern. Wir haben dann schon alle Decken wegräumt, da wir mit dem Waschen nicht mehr nachgekommen sind. Besonders oft hat sie das Bettchen von Skadi angepinkelt, das wir dann weggeräumt hatten. Erst seit gestern steht das Bettchen wieder im Wohnzimmer – mal schauen, ob es nun trocken bleibt.

Zu Beginn hatten wir sogar die Befürchtung, dass sie eine Blasenentzündung hat, doch der Tierarztbesuch gab Aufschluss: Wer viel trinkt, muss auch viel Pipi. Skadi und auch Freya trinken sehr viel, weil ihnen wegen ihrem Fell einfach auch immer warm ist.

Nach den ersten drei Wochen wurde das aber alles kontrollierter und vorhersehbarer. Wir konnten besser abschätzen, wann sie pinkeln musste und wann eher nicht. Mittlerweile zeigt sie uns ziemlich sicher, wann sie raus muss, und es gab seit stolzen zwei Wochen keinen Unfall mehr.

 

Der explodierende Leckerli-Verbrauch

Da Freya noch viel lernen musste – und immer noch muss –, bekommt sie unzählige Leckerlis. Eigentlich für alles, was sie gut macht. Anfangs forderte Skadi ebenfalls ihren Anteil ein, ganz nach dem Motto „Gleichberechtigung für alle“. Mittlerweile kommt sie nur noch gelegentlich betteln, während Freya genau verstanden hat, wie sehr sich gutes Verhalten lohnt.

Sie hat schnell gelernt, dass es immer eine Belohnung gibt, wenn sie auf ihren Namen reagiert, dass ein „Nein“ auch einen Keks bedeutet und dass es sich besonders lohnt, mich von sich aus anzusehen, wenn uns ein Mensch oder Hund begegnet. Das Resultat? Mein Leckerli-Verbrauch ist regelrecht explodiert.

Vor Freya – in der alten Zeitrechnung – habe ich alle zwei Monate einen Backtag eingelegt, denn ich stelle die Hundeleckerlis selbst her. Seit Freya – in der neuen Zeitrechnung – backe ich alle zwei bis drei Wochen.

 

Lernen durch Nachahmung – ein unschätzbarer Vorteil

Freya beobachtet Skadi genau und lernt vieles durch Nachahmung – sowohl nützliche Dinge als auch Unsinn. Beim Bürsten und Krallenschleifen hat mir das sehr geholfen. Von Anfang an habe ich beide zusammen gepflegt: zuerst Skadi, dann Freya. Schon nach wenigen Wiederholungen war es für sie völlig normal, auch wenn sie weniger geduldig ist als Skadi. Beim Krallenschleifen hat sie sich sogar so gut angepasst, dass ich inzwischen alle 18 Krallen in einer Sitzung kürzen kann.

Freya schaut sich auch sehr schnell Tricks bei Skadi ab. Innerhalb von zwei Tagen konnte sie Sitz, Platz, Pfote geben und den Handtouch. Sie hat auch schon den Maulkorb kennengelernt – natürlich mit Skadis Hilfe. Besonders spannend ist es zu sehen, wie sie neue Dinge erst skeptisch betrachtet, aber sofort mutiger wird, wenn Skadi sie vormacht. Eine Schleckmatte mit Leberwurst wurde anfangs misstrauisch beäugt, bis Skadi demonstrierte, wie lecker das ist. Beim ersten Waldspaziergang knurrte Freya sogar einen Felsen an – bis Skadi einfach draufstieg. Plötzlich war der Felsen gar nicht mehr so gruselig.

Auch das Treppensteigen war für Freya anfangs eine Herausforderung. Obwohl Skadi souverän und ruhig die Stufen meistert, fand Freya sie zunächst ziemlich unheimlich. Solange sie noch so jung war, habe ich sie komplett getragen, um ihre Gelenke zu schonen. Doch seit sie die 20-kg-Marke überschritten hat, musste sie langsam lernen, selbst die Treppen zu bewältigen – erst bergab, dann bergauf. Mit Skadi als Vorbild hat sie schnell verstanden, wie es funktioniert.

Allerdings lernt Freya nicht nur die „guten“ Dinge. Sie hat schnell begriffen, dass es nach dem Futter eine Kaustange gibt und besteht – genau wie Skadi – darauf. Ebenso weiß sie, dass ich meinen letzten Bissen teile, nun eben doppelt. Dafür brauchte sie allerdings vier Wochen. Weniger praktisch war ihre Erkenntnis, dass es in der Küche ums Essen geht. Anfangs war sie dort sehr aufdringlich, also haben wir geübt, dass sie stattdessen schlafen oder spielen gehen kann. Betteln ist tabu, und da Freya noch nicht ruhig abwarten kann, gilt die Regel: Kein Hund ist bei mir, wenn ich esse. Aber den letzten Bissen gibt es trotzdem – nun eben zwei letzte Bissen.

Ein weniger erfreulicher Lerneffekt ist Skadis Vorliebe für Katzen- und Pferdekot. Skadi hatte das eigentlich nur in der Läufigkeit und kann es ansonsten verlässlich ausspucken. Freya hingegen hat das „Delikatessen-Sammeln“ sofort übernommen – allerdings ohne das Ausspucken. Sie ist ein kleiner Staubsauger. Immerhin: Sie verträgt es gut und bekommt keinen Durchfall. Aber auch das werden wir mit konsequentem Training und Geduld in den Griff bekommen.

 

Fütterung – Routine und Disziplin

Anfangs bekam Freya vier Mahlzeiten am Tag, was sich für mich als sehr unpraktisch erwies. Es kam oft zu Situationen, in denen beide Hunde immer getrennt fressen mussten, was nicht mehr das Ziel war, da einer immer zuschauen oder warten musste – besonders Freya fiel das schwer. Sie konnte sich ohne Hilfe kaum beherrschen und war oft sehr ungeduldig. Nach wenigen Tagen stellte ich deshalb auf drei Mahlzeiten um, was sowohl für uns als auch für die Hunde deutlich besser funktionierte. Skadi frisst ohnehin nur mittags und abends, sodass sich Freya schnell an diese Zeiten anpasste. Das Füttern läuft nun nach einem festen Ritual ab: Beide Hunde sitzen und warten geduldig, bis ich das Kommando gebe. Dank Skadis Vorbild hat Freya das bereits nach wenigen Tagen verstanden und ist mittlerweile sehr geduldig beim Warten.

 

Die ersten Begegnungen und Herausforderungen

Bei Hundebegegnungen sind Skadi und Freya sehr unterschiedlich. Skadi bleibt ruhig und gelassen, während Freya noch jung und stürmisch ist. Besonders wenn sie von anderen Hunden angebellt wurde, bellte sie anfangs lautstark zurück. Geduldiges Training hat hier bereits viel verbessert, doch ihre Ungeduld zeigt sich noch gelegentlich – vor allem, wenn es ihr nicht schnell genug geht. Skadis ruhige Art hat Freya in dieser Hinsicht noch nicht ganz übernommen.

Auch im Umgang mit Menschen sind sie Gegensätze: Skadi ist eher distanziert und kann bellen, wenn ihr jemand bewusst zu nahe kommt, während Freya Menschen liebt und am liebsten jeden begrüßen und gestreichelt werden möchte. Doch weil das nicht immer geht, musste sie lernen, mit Frustration umzugehen. Anfangs sprang sie aufgeregt in die Leine und bellte, was viele überraschte – schließlich sieht sie so flauschig und harmlos aus. Doch mit viel Geduld und Training hat sie auch hier große Fortschritte gemacht.

 

Schwimmen – ein Unterschied zwischen Sommer- und Winterwelpen

Skadi kam damals im selben Alter zu mir – allerdings im Frühling. Bereits in der zweiten Woche hatte sie ihren ersten Hundekumpel gefunden und mit ihm schwimmen gelernt. Seitdem ist sie eine echte Wasserratte. Freya hingegen ist ein Winterwelpe. Leider war es zu Weihnachten nicht so mild wie in den Jahren zuvor, sodass wir nicht wie geplant zum See konnten. Für Skadi und ihr operiertes Knie war es einfach zu kalt. Also hoffte ich täglich auf wärmere Temperaturen, damit auch Freya endlich schwimmen lernen konnte.

Nach sechs Wochen war es dann so weit: Freya lernte Wasser kennen. Doch während Skadi begeistert voran ins kühle Nass sprang, blieb Freya skeptisch am Ufer stehen. Beim zweiten Schwimmtag wagte sie sich etwas weiter hinein, folgte Skadi – und plötzlich war der Boden unter ihren Pfoten weg. Sie musste schwimmen! Diese ungeplante Lektion war ihr nicht ganz geheuer, und sie flüchtete sofort ans Ufer zurück. Zum Glück hat sie dadurch kein generelles Misstrauen gegenüber Wasser entwickelt. Sie geht mittlerweile gerne mit den Pfoten hinein, aber weiter als bis zum Bauch traut sie sich nicht.

Während Skadi fröhlich schwimmt und ihr Wasserspielzeug apportiert, bleibt Freya lieber bei den „Nicht-Schwimmern“ und planscht nur am Rand. Ich hoffe sehr, dass sich das noch ändert – vielleicht, wenn ich selbst ins Wasser gehe. Mein großer Wunsch ist es, mit beiden gemeinsam zu schwimmen.

 

Autofahren – von Panik zu Entspannung

Freya fand das Autofahren anfangs absolut schrecklich, was wohl daran lag, dass ihre erste Erfahrung mit einem Auto das Kidnapping von ihrer Familie war. Die ersten Autofahrten waren also eine Katastrophe. Ich musste beide Hunde getrennt unterbringen – Skadi wie gewohnt auf der Rückbank, Freya im Beifahrerfußraum, weil Skadi sie nicht auf IHRER Rückbank akzeptiert hat. Zur allgemeinen Ruhe im Auto wurden sie getrennt. Während der Fahrt war Freya extrem unruhig und hat viel gefiept, doch mit meiner Hand konnte ich sie zumindest ein wenig beruhigen.

Nach etwa drei Wochen, als Skadi Freya langsam akzeptiert hatte, wagte ich den Versuch, beide zusammen auf der Rückbank unterzubringen. Und siehe da: Freya rollte sich direkt zusammen und schlief ein. Skadi war zwar anfangs nicht begeistert und hielt demonstrativ Abstand, doch inzwischen hat sich das völlig normalisiert. Heute liegen die beiden völlig entspannt nebeneinander und genießen die Autofahrten sogar – zumindest, wenn das Ziel ein schöner Spaziergang oder ein Ausflug ist.

Ohne Unterstützung wäre das nicht möglich

Die besten Hundesitter der Welt haben früher schon ab und zu auf Skadi aufgepasst – auch wenn sie eigentlich perfekt alleine bleiben kann. Mit Freya unterstützen sie mich nun wahnsinnig, denn sie nehmen meine Mädels 1-2 Mal die Woche, damit ich arbeiten kann. Dort haben sie mit den Bassets, Missy und JarJar, tolle Spielgefährten, und Skadi genießt es ebenfalls sehr. Ohne sie hätte ich nicht schon in der dritten Woche mit Freya wieder arbeiten gehen können.

Auch mein Freund unterstützt mich, indem er die Hundebetreuung übernimmt, während ich arbeite. So bin ich rundum versorgt. Wie heißt es so schön: Für die 'Kindererziehung' braucht man ein ganzes Dorf – und das gilt wohl auch für die Hundehaltung!

 

Fazit: Ein neues Kapitel mit vielen Lektionen

Die letzten 11 Wochen waren intensiv – schön, aber auch anstrengend. Skadi musste sich an die neue Situation gewöhnen, Freya musste viel lernen. Ich habe jeden Tag gesehen, wie sich die beiden näherkommen und wie sich die anfänglichen Schwierigkeiten nach und nach auflösen. Die Eifersucht von Skadi ist fast verschwunden, Freya hat sich wunderbar ins Rudel eingefügt. Sie ist eine schnelle Lernerin, hat aber auch ihren eigenen Kopf. Mit Geduld, Routine und den richtigen Impulsen kann ich beide optimal fördern.

 


Ein zweiter Hund ist eine große Umstellung – aber wenn ich heute sehe, wie Freya und Skadi miteinander umgehen, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war.